Impulse-Online

24. Mai 2002

So schützen Sie sich vor Forderungsverlusten

Volle Auftragsbücher, aber dennoch Pleite? Ein häufiges Phänomen bei der schlechten Zahlungsmoral in Deutschland. Unbezahlte Rechnungen haben schon viele Unternehmen in den Ruin getrieben. Nur rund jede zweite Rechnung wird innerhalb von 30 Tagen bezahlt. Bis zu 90 Tage kann es dauern, bis das Geld vom Kunden eintrifft. Hinzu kommt die Pleitewelle in Deutschland. Rund 100 Millionen Euro verlieren deutsche Firmen jeden Tag - weil ihre Kunden Insolvenz anmelden und die Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

Solche Forderungsausfälle sind existenzbedrohend. Gerade für kleinere und frischgegründete Firmen. Die Auftragsbücher sind voll, aber dennoch droht der Insolvenzantrag. Dennoch können Firmenchefs etwas tun. Gerade das Internet bietet einige Hilfe - vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, denen häufig ein effektives Mahn- und Forderungswesen fehlt. Eine erste Hilfe bietet die Atevis AG, ein Unternehmen, das Kreditversicherungen über das Internet vermittelt. Hier ermittelt ein Forderungsausfallrechner, wie viel Mehrumsatz nötig ist, um nicht bezahlte Rechnungen auszugleichen. Denn es reicht nicht, nur den Forderungsbetrag wieder hereinzubekommen. Um einen Forderungsverlust von beispielsweise 5.000 Euro - bei einem Jahresumsatz von 50.000 Euro und einer Umsatzrendite von drei Prozent - wieder auszugleichen, muss ein zusätzlicher Umsatz von mehr als 166.000 Euro erzielt werden.
http://www.atevis.de