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News-Archiv

29.09.08 18:01 Alter: 2 Monate

Drei Regierungen und ihre jeweiligen Aufsichtsbehörden greifen gemeinsam ein, um Fortis zu unterstützen.

 

o Die Regierungen von Belgien, Luxemburg und den Niederlanden investieren EUR 11,2 Milliarden in die Fortis Bankgeschäfte in ihren Ländern
o Fortis wird seine Anteile an ABN AMRO veräußern (RFS Holding)
o Maurice Lippens tritt aus dem Aufsichtsrat zurück
o Aufgrund von Veränderungen in der Strategie, des sich verschlechternden Geschäftsklimas und aufgrund der Entscheidung, die Bilanz weiterhin von Risiken zu entlasten, beläuft sich die zu erwartende Wertberichtigung nach Steuern im Dritten Quartal auf rund 5 Milliarden Euro
o Die oben genannten Maßnahmen führen am Ende des dritten Quartals 2008 zu einem geschätzten Kern-Eigenkapital von rund 30 Milliarden Euro. Dies resultiert in einem Eigenkapital-Überschuss von EUR 9,5 Milliarden für Fortis und einer Bank Eigenkapitalrate von mehr als 9% (Basel I). Dies bedeutet eine gesetzliche Eigenkapitalquote der Fortis Bank von 13 %.
o Der angekündigte Verkauf der Beteiligung an den RFS Holdings wird einen Wertverlust auslösen, der sich potenziell negativ auf das Kern-Eigenkapital auswirken kann

Fortis und die Regierungen von Belgien, den Niederlanden und Luxemburg haben eine Vereinbarung geschlossen, die vorsieht, dass die Belgische Regierung EUR 4,7 Milliarden in die Fortis Bank (Belgien) investieren wird. Die Niederländische Regierung hat zugestimmt, EUR 4,0 Milliarden in die Fortis Bank Niederlande (Holding) N.V. zu investieren. Die Regierung von Luxemburg wird EUR 2,5 Milliarden in die Fortis Banque Luxembourg S.A. investieren.

„Die von der Belgischen, Niederländischen und Luxemburgischen Regierung ergriffenen Maßnahmen sind ein Zeichen des Vertrauens in Fortis und zugleich eine Beruhigung für Kunden und Aktionäre“, sagt der designierte Fortis CEO Filip Dierckx. „Diese Schritte sichern die künftige finanzielle Stärke und die Stabilität unseres Konzerns.“


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